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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Eine Analyse des Deutschen Wirtschaftsinstituts zeigt, dass die seit 2020 aufgetretenen Krisen – darunter die COVID-19-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und die Zollkonflikte mit den USA – Deutschland wirtschaftliche Verluste in Höhe von fast 1 Billion Euro verursacht haben, wobei sich der Rückgang des BIP auf 940 Milliarden Euro beläuft. Die wirtschaftliche Belastung übersteigt die bisherigen Krisen, wobei 25 % der Verluste im Jahr 2025 auf Zollstreitigkeiten mit der Trump-Regierung zurückzuführen sind.
Der Artikel untersucht die anhaltenden Auswirkungen der Lebensmittelpreissteigerungen in Deutschland und stellt fest, dass die aktuelle Inflation zwar bei etwa 2 % liegt, dem Zielwert der EZB, und sich einige Preise stabilisiert oder gesenkt haben, die Verbraucher jedoch aufgrund der erheblichen Preisanstiege in den letzten Jahren weiterhin besorgt über die Lebenshaltungskosten sind. Die Analyse befasst sich mit der Marktkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel, wo vier große Konzerne mittlerweile 87 % des Umsatzes kontrollieren, und erörtert die Diskrepanz zwischen den tatsächlichen Preisdaten und der von den Verbrauchern wahrgenommenen Inflation.
Der Dow Jones Industrial Average erreichte einen historischen Meilenstein, indem er zum ersten Mal in seiner fast 130-jährigen Geschichte die 50.000-Punkte-Marke durchbrach und mit einem Plus von über 2 % schloss. Der Rekord wird auf die robuste Wirtschaftsleistung der USA, starke Unternehmensgewinne, eine günstige Politik der Zentralbanken und den durch KI befeuerten Marktoptimismus zurückgeführt, obwohl Experten auf potenzielle Risiken aufgrund politischer Unsicherheiten und der Volatilität von Technologieaktien hinweisen.
Eine von der Schweizer Regierung in Auftrag gegebene Studie warnt davor, dass der Zusammenbruch der Credit Suisse den Zugang zu Krediten für Unternehmen erschwert hat, insbesondere für größere und risikoreichere Kredite. Der CEO der Zürcher Kantonalbank, Urs Baumann, bestreitet jedoch eine systematische Kreditklemme und verweist auf gestiegene Kreditvolumina und veränderte Marktbedingungen.
Die US-Aktienmärkte erholten sich am Freitag stark, wobei der Dow Jones nach mehreren Tagen mit Verlusten ein Rekordhoch von über 50.000 Punkten erreichte. Der Dow legte um 2,3 % zu, der S&P 500 stieg um 1,7 % und der Nasdaq um 1,9 %. Während die Amazon-Aktie aufgrund von Nachrichten über Investitionen in KI-Infrastruktur fiel, verzeichneten andere Technologiewerte wie Nvidia, Tesla und Palantir deutliche Gewinne. Der Marktvolatilitätsindex VIX fiel unter 20 Punkte, was auf eine Rückkehr zur Ruhe hindeutet, nachdem Bedenken hinsichtlich der Herausforderungen traditioneller Softwareunternehmen durch KI-Anwendungen einen branchenweiten Ausverkauf ausgelöst hatten.
Magdalena Martullo, CEO von EMS-Chemie, spricht über die Unternehmensleistung im Jahr 2025 mit gestiegenen Gewinnen trotz geringerer Einnahmen, kritisiert Trumps Politik als „nicht gut für Amerika” und hebt Chinas innovative Anwendungen ihrer Spezialkunststoffe in der Robotertechnologie hervor, wobei sie andeutet, dass Europa und die USA von den chinesischen Ansätzen lernen könnten.
Der Artikel untersucht die Unvorhersehbarkeit der globalen Währungsdominanz und argumentiert, dass historische Muster der Währungshegemonie (von Goldflorinen und Dukaten bis zum US-Dollar) keine konsistenten Regeln für die Vorhersage dessen liefern, was die derzeit dominierende Währung ersetzen wird. Während Ökonomen Faktoren wie große Binnenmärkte und stabile politische Verhältnisse identifiziert haben, machen historische Ausnahmen und einzigartige Währungssysteme Zukunftsprognosen nahezu unmöglich. Die Analyse legt nahe, dass weder China noch Europa eine dem Dollar ähnliche dominante Währung hervorbringen werden und dass sich das nächste Währungssystem wahrscheinlich grundlegend von den bisherigen unterscheiden wird.
Die Bank of America prognostiziert, dass Small-Cap-Aktien bis zu den US-Zwischenwahlen ihre starke Performance fortsetzen werden. Sie stützt sich dabei auf historische Muster und Marktanalysen, die auf günstige Bedingungen für kleinere Unternehmen während Wahlzyklen hindeuten.
Der DAX legte um fast 1 % zu und schloss bei 24.721 Punkten, womit er trotz anhaltenden Drucks auf Automobilaktien seine dreitägige Verlustserie beendete. Die deutschen Exportdaten zeigten im Dezember 2025 einen überraschenden Anstieg von 4,0 % gegenüber dem Vormonat, das größte Wachstum seit Oktober 2021, obwohl die Industrieproduktion stärker als erwartet zurückging. Die Markterholung folgte auf die Erholung der Technologieaktien an der Wall Street nach einer Woche mit AI-bezogenen Verkäufen.
Frankreich hat sein erstes Handelsdefizit im Agrarbereich seit fast einem Jahrzehnt verzeichnet, mit einem Fehlbetrag von 300 Millionen Euro im Jahr 2025 aufgrund von Faktoren wie schlechten Weizenernteerträgen, höheren Importpreisen und einem schwachen Dollar. Der Rückgang verdeutlicht strukturelle Schwächen der französischen Landwirtschaft, darunter die Schließung von landwirtschaftlichen Betrieben und eine im Vergleich zu den Nachbarländern geringere Wettbewerbsfähigkeit. Die Handelsspannungen mit den USA wegen Zöllen auf französischen Wein und Spirituosen sowie die Besorgnis über das Handelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur haben die Situation weiter verschärft und zu Warnungen vor einem Rückgang der Bedeutung Frankreichs als wichtiger Agrarexporteur geführt.
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